- Spanien: Ihr habt zerstört, was einzig war
Córdoba ist heute eine bescheidene Provinzstadt, die ganz unaufgeregt einen der größten Schätze der Menschheit hütet: die Mezquita, in der sich Abendland und Orient zum Gesamtkunstwerk fügen.
FAZ.NET – Homepage | Politik | Gesellschaft | Wirtschaft | Finanzmarkt | Sport | Feuilleton | Reise | Wissen | Auto | Computer - US Open: Petkovic in Runde drei – Lisicki ausgeschieden
Andrea Petkovic hat sich mit einer beeindruckenden Leistung als erster deutscher Tennis-Profi in die dritte Runde der US Open in New York gekämpft. Philipp Petzschner, Andreas Beck, Sabine Lisicki und Julia Görges schieden aus.
- Jugendjobcenter: Drei Behörden, ein Ziel: Arbeit für Jugendliche
Jugendjobcenter in Darmstadt und Düsseldorf zeigen, wie junge Leute beim Einstieg ins Berufsleben gezielt unterstützt werden können – auch jene, die viel Hilfe brauchen. Eine solche zentrale Anlaufstelle soll es bald auch in Frankfurt geben.
- Golf von Mexiko: Kein Ölaustritt nach Explosion auf Ölplattform
Nach einer Explosion auf einer Ölplattform im Golf von Mexiko gibt es keine Hinweise auf einen Ölaustritt ins Meer. Das Feuer auf der Plattform ist mittlerweile gelöscht. Alle 13 Arbeiter auf der Plattform haben den Unfall ohne ernste Verletzungen überstanden.
- Fernseh-Frühkritik: Maybritt Illner: Wie man Deutschland wieder schön rechnen kann
Man hätte gegen Ende der Sarrazin-Woche natürlich durchatmen und über den Zustand des Landes streiten können, über kulturelle Differenzen oder die Not der Schulen mit türkischen und arabischen Kindern. Nichts da, Maybritt Illner ist im „Kampf der Kulturen“.
- Tablet-Computer auf der IFA: Die Konkurrenz bläst zum Angriff auf das iPad
Tablet-Computer gelten als der Wachstumsmarkt schlechthin. Samsung stellt sein Modell Galaxy Tab auf der IFA in Berlin vor, Apple soll demnächst ebenfalls einen kleineren Tablet-Computer anbieten. Weitere Unternehmen werden folgen. Nur Sony zögert und hat eigene Pläne.
- Aquarell von Grosz entdeckt: Aus der Kiste der Enkelin
George Grosz konzentrierte seine harsche Kritk am Militarismus, dem Spießbürger und den Eliten in einem einzigen Bild: „Deutschland, ein Wintermärchen“. Das Gemälde ist verschollen. Jetzt wurde in Düsseldorf eine Vorstudie dazu entdeckt.
- Elektroroller im Büro aufgeladen: Kündigung wegen Stromdiebstahls unwirksam
Ein Computerfachmann hatte den Akku seines privat genutzten Elektrorollers im Büro aufgeladen – und bekam wegen der Stromkosten von 1,8 Cent eine Kündigung auf den Tisch. Diese ist aber unwirksam, entschied jetzt das Landesarbeitsgericht Hamm.
- Blog „Deus ex Machina“: Versuch über den Selbstbetrug
Die Preise explodieren, sagt das Gefühl. Die Inflation ist konstant gering, sagen die Rechenmaschinen. Und beide haben Recht, nur rechnen menschliche Köpfe anders als Computer.
- Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte: Deutschland muss zu lange Verfahren vermeiden
Fehlende Rechtsmittel gegen überlange Verfahren stellen hierzulande ein strukturelles Problem dar: Nach einem Urteil des Straßburger Menschenrechtsgerichtshofs muss Deutschland innerhalb eines Jahres einen wirksamen Rechtsbehelf gegen überlange Gerichtsverfahren einführen.
- Im Gespräch: Polens Präsident Komorowski: „Die Aussöhnung ist ein Erfolg unserer Generation“
Polens Präsident Bronislaw Komorowski besucht an diesem Freitag Berlin, um Deutsche auszeichnen, die in den achtziger Jahren die Solidarnosc unterstützt haben. Mit der F.A.Z. sprach er über sein Deutschlandbild, den Versöhnungsprozess der beiden Nachbarländer und die europäische Integration Polens.
- Städelschulabsolventen: Voodoo, Wurm und Wiesenstück
Höchst seltsame Phänomene: Drei Städelschulabsolventen zeigen in den neuen Räumen der Oberfinanzdirektion Frankfurt Skulpturen, Zeichnungen und Installationen.
- Loveparade: Sauerland: „Haben nichts zu verbergen“
Duisburgs Oberbürgermeister Sauerland sieht sich und seine Stadtverwaltung weiterhin nicht in der Verantwortung für die Katastrophe bei der Loveparade. Am Donnerstag war Sauerland vor den Innenausschuss des Landtags von Nordrhein-Westfalen geladen – und beteuerte seine Unschuld.
- Nahost-Gespräche: Netanjahu: Abbas ist mein Friedenspartner
Zur Wiederaufnahme der direkten Friedensverhandlungen haben Netanjahu und Abbas trotz der Anschläge der Hamas ihre Bereitschaft zu einem „historischen Kompromiss“ bekräftigt. Trotzdem wurde in drei Siedlungen wieder gebaut.
- Kommentar: Ein Reförmchen für den Ballungsraum
Um es gleich vorweg zu sagen: Der große Wurf ist sie nicht, diese Gesetzesnovellierung, die das seit neun Jahren geltende Ballungsraumgesetz lediglich in zwei Punkten ändern wird.
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Nicht ganz richtig, aber im Grunde hast Du recht. Den Opfern der Kultveranstaltung gedenken wohl mehr als wir denken. Den wahren Schuldigen zu finden, kann man nur hoffen das unsere Gesetze durch greifen und den wirklichen Übeltäter bestrafen. Fakt ist wohl wieder einmal das alles nur Kommerz ist und selbst bei einer so genialen Idee wirklich viele Leute zu vereinen wieder mal alles nur um die Kohle geht. Sogar auf die Kosten von Menschenleben. Sicher ist, das wieder mal irgendein Prolet den Hals nicht voll bekam.
Es ist wohl doch so wie ich dachte, es wird keine Verantwortlichen für die vielen Toten bei der Loveparade geben. Die Stadt schiebt es auf den Veranstalter, dieser auf die Polizei und diese ist natürlich an gar nix schuld. Vom Land hört man gar nix mehr und die Kraft ist auf einmal auch ganz still. Ich denke die hoffen alle, dass da jetzt Gras drüber wächst. Wer gedenkt den Opfern, ausser den Angehörigen?